Die Abmahnung ist das Schreckgespenst vieler Internetnutzer, welcher Filme und Musik aus unlauteren Quellen (Peer to Peer, Filehoster) beziehen. Viele Downloader sind sich garnicht bewusst, dass sie sich in Grauzonen begeben oder gar strafbar machen.
Gibt's dann irgendwann Post von einer der spezialisierten Kanzleien (deren Seriösität ich ganz klar in Frage stelle), werden die Augen groß. Was also tun, wenn man Filme und Musik trotzdem kostenlos runterladen möchte?
Zuerst einmal sollten Sie sich gut überlegen, welchen Anbieter sie nutzen. Das Usenet ist beispielsweise sicherer als Filehoster, welche prinzipiell sicherer als Anbieter wie Kazaa oder eMule sind. Nutzen Sie dennoch eMule oder LimeWire müssen Sie darauf achten, Dateien nicht selbst zum Download anzubieten - nicht umsonst nennt man dies Filesharing. Wie dieses Prinzip funktioniert können Sie hier nachlesen
Nun weiter im Text: Was tun bei einer Abmahnung?
Zuerst sollten Sie Ruhe bewahren. Googlen Sie die Kanzlei von welcher der Brief kam - häufig sind diese schon bekannt und viele weitere Personen haben sich Rat im Web geholt. Desweiteren sollten Sie mit dem Brief zu einem Anwalt gehen und diesen prüfen lassen, denn nicht selten wollen die Kläger einfach möglichst viel Geld "erpressen". Daher ist der Brief unsachlich geschrieben, alles um möglichst viel Druck auf Sie aufzubauen. Abmahnungen enthalten also oft zu hohe Strafzahlungen für Schadensersatz, Aufwandsgebühren etc. - willkürlich gewählte Zahlen ohne jede Grundlage.
Ein Spezialfall liegt dann vor, wenn Wlan-Besitzer ihr Netzwerk nicht anständig verschlüsselt haben und sich so Dritte Filme und Musik über Ihr Netz besorgt haben. Achten Sie darauf, eine WPA Verschlüsselung zu wählen. Nach diversen Urteilen sind die Betreiber von WLAN Netzen daran Schuldig, wenn Unbekannte Urheberrechtsverletzungen über ihr Netz begangen haben.
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